Eine Motorradreise durch Indien — auf einer Royal Enfield, über die höchsten Straßen des Himalaya oder quer durch die offene Wüste Rajasthans — ist eine der berauschendsten Arten, das Land zu bereisen, und richtig durchgeführt ist sie eine begleitete, komfortable Expedition statt einer Ausdauerprüfung. Dies ist kein Rucksacktourismus auf zwei Rädern; es ist eine kuratierte Tour mit Begleitfahrzeug, Mechaniker, einem führenden Fahrer, der jede Kurve kennt, und einem guten Bett am Ende jedes Tages.
Die Enfield ist ebenso sehr der Punkt wie das Land. Ihr unbeeilter Einzylinder-Takt gibt das Tempo der ganzen Reise vor, und es liegt eine besondere Romantik darin, die Maschine, die Indien seit fast einem Jahrhundert baut, durch die Landschaft zu fahren, die sie hervorgebracht hat. Für Reisende, die Indien spüren statt es durch Glas betrachten wollen, kommt nichts anderes heran.
Dies ist kein Rucksacktourismus auf zwei Rädern, sondern eine kuratierte Expedition — ein Begleitfahrzeug, ein Mechaniker und ein gutes Bett am Ende jedes Tages.
Die Himalaya-Pässe: Ladakh und die hohe Straße
Die große Motorrad-Wallfahrt Indiens führt durch Ladakh im äußersten Norden, wo Straßen über Pässe jenseits der 5.000 Meter in eine Hochgebirgswüste von erstaunlichem Ausmaß steigen — kahle ockerfarbene Berge, türkisfarbene Flüsse, weiß gekalkte Klöster, die sich an Felswände klammern, und ein Himmel so klar, dass er nah genug scheint, ihn zu berühren. Hier zu fahren heißt, einige der höchsten befahrbaren Gelände der Erde zu queren, und das Ankommen auf einer Passhöhe, mit im Wind knatternden Gebetsfahnen, vergisst sich nicht leicht.
Der Himalaya verlangt Respekt und Vorbereitung. Die Saison ist kurz, etwa Juni bis September, wenn die Pässe offen und das Wetter beständig ist; die Höhe erfordert einen richtigen Akklimatisierungsplan, in die Route eingebaut; und ein Begleitfahrzeug mit Sauerstoff, Ersatzteilen und einem ärztlichen Protokoll ist kein Luxus, sondern das Kennzeichen eines seriösen Veranstalters. So gefahren, mit im Voraus herauskonstruierten Risiken, ist Ladakh die Tour eines Lebens.

Die Wüstenstraße: Rajasthan und die Ebene
Für eine sanftere, aber nicht weniger romantische Tour ist Rajasthan unübertroffen. Hier laufen die Straßen warm und offen zwischen ummauerten Städten und Wüstenforts — Jaipur nach Jodhpur nach Jaisalmer — vorbei an Kamelkarren und Senffeldern, durch Dörfer, in denen Kinder an den Straßenrand laufen und winken. Das Fahren ist leicht, und die Tage sind von den feinsten Palast- und Heritage-Hotels des Landes durchsetzt, sodass ein Nachmittag im Sattel in einem Fort oder einer HaveliHaveliA traditional townhouse or mansion built around one or more internal courtyards.Read in the glossary endet statt in einem Zelt.
Die Saison ist hier das Spiegelbild der Berge: Oktober bis März, wenn die Wüste kühl und klar ist und das Licht an beiden Enden des Tages alles in Gold verwandelt. Eine Rajasthan-Tour passt zu jenen, die die Freiheit des Motorrads ohne die Höhe und Ausdauer des Himalaya wollen — und sie lässt sich so sanft oder so ehrgeizig komponieren, wie ein Fahrer wünscht, von kurzen Tagesetappen bis zu langen offenen Läufen quer durch die Thar.

Wie eine begleitete Tour tatsächlich funktioniert
Der Unterschied zwischen einer erinnerungswürdigen und einer harten Expedition liegt vollständig in der Begleitung. Eine gut geführte Tour von Elevated India setzt einen erfahrenen Fahrer an die Spitze und ein Begleitfahrzeug dahinter, das Gepäck, Ersatzteile, Kraftstoff, Erfrischungen und einen Mechaniker mitführt — sodass ein Fahrer nichts als sich selbst trägt und jederzeit anhalten, rasten oder im Wagen mitfahren kann. Die Maschinen sind auf hohem Niveau vorbereitet und gewartet, und die Route ist auf das Licht, die Höhe und den Ehrgeiz des Tages getaktet statt auf einen festen Sprint.
Fahrer sollten sicher und im Besitz eines Führerscheins sein, wobei sich das Tempo auf die Gruppe abstimmen lässt, und wer nicht die ganze Strecke fahren möchte, steigt für die passenden Abschnitte ins Fahrzeug. Vor allem ist die Tour so komponiert, dass jeder Tag irgendwo endet, wo anzukommen sich lohnt — einem Palast, einer Heritage-Lodge, einem Camp unter Sternen — und dass die Mechanik der Reise unsichtbar bleibt und nur die Straße, die Maschine und das Land bleiben, die sich voraus abrollen.

Fragen, beantwortet
Wo fährt man in Indien am besten Motorrad?
Ladakh im Himalaya, für die höchsten befahrbaren Pässe der Erde, gefahren von Juni bis September; und Rajasthan, für warme offene Wüstenstraßen zwischen Palastforts, gefahren von Oktober bis März. Beide laufen als begleitete Expeditionen auf Royal-Enfield-Motorrädern, mit Begleitfahrzeug und Mechaniker.
Muss man ein erfahrener Fahrer sein?
Sie sollten ein sicherer, lizenzierter Motorradfahrer sein, besonders für den Himalaya, wo Höhe und Bergstraßen Können verlangen. Das Tempo wird auf die Gruppe abgestimmt und ein Begleitfahrzeug folgt durchgehend, sodass Fahrer rasten oder für jeden unpassenden Abschnitt im Wagen mitreisen können.
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